RAGAWERK

Ziemlich hypes Amalgam
Ragawerk, das sind Max Clouth und Martin Standke. Loops und Ragas, Elektronik, Jazz und eine gute Prise Krautrock, indische und westliche Klangelemente verschmelzen zu einer einzigartigen Fusion. Die Wurzeln der Band im Jazz bleiben dabei unverkennbar. Aus indischen Ragas und europäisch geprägtem Jazzhandwerk wird Ragawerk.
Mit „Niḷa“ erscheint nun ihr zweites Album, auf dem Ragawerk neben gewohnter Brillanz jetzt noch unmittelbarer, rauer spielen. Mehr „Deutschness", etwas eckiger. Auf „Niḷa“ zeigt sich das gesamte Spektrum der Band: von erdiger Direktheit bis zu kosmischer Klarheit.
Ein sphärischer Sound lichtet die Alltagsnebel. Der Blick ins Offene wird frei. Auf ein weites Meer, einen klaren See oder in das helle Blau des Morgenhimmels. Zu kristallinen Gitarrenklängen klettert die Sonne zwischen Häuserfronten höher, verwandelt das Nachtdunkel an den Hauswänden in blaue Schatten. Ein Drum-Pattern setzt ein, irgendwann folgt der Bass, Keyboard-Klänge verstärken die sphärische Wirkung.
„Niḷa“, der erste und titelgebende Track des neuen Ragawerk-Albums, weckt Bilder mit einer magischen, leicht fantastischen Nuance. „Niḷa“ ist das Sanskrit-Wort für Blau. Wie ein Saphir, in dem sich das Licht bricht, erscheint die Musik in verschiedenen Aspekten der Farbe.
Eintritt 20,-/ 15,-
Veranstalter: neuer landweg e.V.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Kirchheimbolander Friedenstage statt.
Foto © CAPADOL
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